Von Versailles nach Schönbrunn – ein „imperialer“ Vergleich
Am letzten Schultag des vergangenen Jahres besuchten die 2. FSH und der 1. AEH unter der Leitung von Prof. Burgstaller und FOL Lazarus das Schloss Schönbrunn.
Nachdem wir bei unserer Kulturwoche im Herbst unter anderem auch Schloss Versailles besichtigt hatten, reizte uns eine direkte Gegenüberstellung.
Was uns gleich auffiel: Jedes Zimmer, welches wir besichtigten, war – im Gegensatz zu Versailles - voll möbliert und zwar mit den Original-Einrichtungsgegenständen. Geschichte wurde für uns plötzlich lebendig. Wenn man das eiserne Feldbett sieht, auf dem Kaiser Franz Josef I. schlief und auch verstarb, wird einem bewusst, wie wenig Wert auf Luxus er legte.
Berührt waren wir vom Zimmer des Sohnes von Napoleon. In einem goldenen Käfig lag eine Kinderlocke, als Beispiel für das einsame Leben des Herzogs von Reichstadt.
Das erst kürzlich generalsanierte Paradebett von Maria Theresia konnten wir hinter einer Glaswand bestaunen. Sie schützt die Einrichtung des Schlafzimmers vor schädlichen Umwelteinflüssen. Diese Vorsorge haben wir in Versailles vermisst – sogar auf den Kristalllustern im weltberühmten Spiegelsaal lag eine dicke Staubschicht.
Eine besondere Innovation begeisterte uns alle – für Hörbeeinträchtigte gibt es in Schönbrunn die Möglichkeit, die Führung in Gebärdensprache zu erleben. Dazu wurden uns I-Phones ausgehändigt, mit denen wir zu jedem Raum Informationen aufrufen konnten. Für uns war das etwas ganz Neues und wir verwendeten die Geräte mit Begeisterung.
Uns hat der Besuch des Schlosses Schönbrunn sehr gut gefallen und wir können nur jedem empfehlen: Hingehen und anschauen!
2. FSH und 1. AEH
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