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Teilnahme der 4HKB und 5HKB am Europakongress 1989 - 2009 in der Wiener Hofburg

1989 wurden Grenzen überwunden, die jahrzehntelang als unüberwindbar galten. Der Fall des Eisernen Vorhangs eröffnete neue Perspektiven für die politische, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung unseres Kontinents. Vor 20 Jahren siegten in Mittel- und Osteuropa Freiheit und Gerechtigkeit gegen die Unterdrückung.

2009 ruft das Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten das zwanzigjährige Jubiläum des Wegfalls dieser künstlichen Grenze zwischen Ost und West mit der internationalen Konferenz „Geteilt – Geeint. 1989 – 2009: Aufbruch in ein neues Europa“ in Erinnerung.

Auf Einladung des österreichischen Außenministers Dr. Michael Spindelegger diskutierten am Donnerstag, dem 28., und am Freitag, dem 29. Mai 2009, im Großen Redoutensaal der Wiener Hofburg Politiker und Wirtschaftsexperten, Kulturschaffende und Jugendliche aus Österreich und den Nachbarländern darüber, was der Umbruch im Jahr 1989, das Ende der kommunistischen Herrschaft in Osteuropa, der Fall der Berliner Mauer und das Ende der Teilung Europas brachten und welche Erkenntnisse sich für die Zukunft ableiten lassen.

Unsere Schule, die vom Außenministerium eine Einladung zu den zweitägigen Veranstaltungen im Rahmen dieser Initiative erhielt, war durch die 4HKB, 5HKB und Herrn Prof. Schmitz am Freitagnachmittag vertreten.

Im Fokus des Nachmittagsprogrammes, das insbesondere auch Jugendliche ansprechen sollte, standen zunächst der ehemalige EU-Agrarkommissar DI Franz Fischler und Bundeskanzler a. D. Dr. Franz Vranitzky, die mit Jugendlichen unterschiedlicher Nationalität über ihre Erfahrungen im Wendejahr 1989 diskutierten.

Die anschließende Diskussion unter der Leitung des ORF-Moderators Roman Rafreider über Zukunftsvisionen für Europa, an der internationale Schriftsteller und Studierende, aber auch das Publikum teilnahmen, fand vor allem unter den jüngeren Kongressbesuchern positiven Anklang.

Den offiziellen Abschluss dieses Europakongresses nahm der Generalsekretär für auswärtige Angelegenheiten, Dr. Johannes Kyrle, vor, indem er mit Nachdruck noch einmal darauf hinwies, dass es ein Privileg und keine Selbstverständlichkeit sei, in einem wiedervereinten Europa mit seinen Grundwerten der Freiheit, der Menschenrechte, der Demokratie und der Rechtsstaatlichkeit zu leben.

Inhalt: Prof. Mag. Josef Schmitz, Layout: Dipl.-Päd. Brigitte Frey
Fotos: Philipp Preissnecker

 
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