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Sprachaufenthalt der 5HKA in St. Malo und Paris

Die 5HKA war vom 10.10.2009 bis 17.10.2009 unter der Leitung  ihrer Klassenvorständin, Frau Prof. Mag. Beate Freudenschuß, auf Sprachreise in St. Malo und Paris. Los ging‘s am Samstag, den 10.10.2009 vom Flughafen Wien-Schwechat.

Voller Erwartungen kamen wir am Flughafen Paris Charles de Gaulle - Roissy an und machten uns auf zu einer 6-stündigen, amüsanten Busfahrt in Richtung St. Malo, bis wir endlich gegen 2 Uhr Früh unsere Gastfamilien kennenlernen konnten.

Am Sonntag – nach einer berechtigten grasse matinée - besuchten wir die Innenstadt von St. Malo – intra murros und spazierten auf der Stadtmauer Richtung Strand. Maurice, ein einheimischer Geschichtslehrer, führte uns durch die Hafenstadt von St. Malo und erzählte uns alles Wissenswerte über die Geschichte der Stadt. Abends fuhren wir dann zurück zu unseren Gastfamilien, aßen mit ihnen zu Abend und verbesserten unser Französisch bei einer gemütlichen Konversation à table. Später zappten viele von uns durch das französische Fernsehprogramm . . .

Während des Tages hatten wir sehr schönes Wetter in St.Malo, am Abend wurde es allerdings schnell kalt, man merkte, dass wir am Meer waren. Die Stadt ist zwar klein, aber auf jeden Fall sehenswert.

Am Montag nach dem Unterricht fuhren wir mit dem Schiff auf die andere Seite von St.Malo, nach Dinard. Dinard ist malerischer als St. Malo, wir hatten das Schiff ganz für uns allein, das war echter Luxus.

Am Dienstag fuhren wir nach dem Unterricht mit dem Bus zu einer Austernzucht nach Cancale. Es war recht interessant, aber es hat auch sehr intensiv gerochen. Später fuhren wir an den Strand, wo man Austern sehr günstig verkosten konnte. Diese Verkostung war sehr amüsant, da sich einige ziemlich lustig dabei angestellt haben. Für viele war es das erste Mal, dass sie Austern geschlürft haben. Nach der Verkostung ging es weiter mit dem Bus nach Mont Saint Michel. Ein sehr altes Kloster auf einem Berg, welcher bei Ebbe im Trockenen und bei Flut im Meer liegt. Es war faszinierend und extrem schön an diesem Ort. Nach der Besichtigung fuhren wir mit dem Bus wieder zurück zum Abendessen bei unseren Gastfamilien.

Am Mittwoch hatten wir am Vormittag Unterricht, mittags besuchten wir gemeinsam den Wochenmarkt und danach hatten wir den Nachmittag zur freien Gestaltung. Am späten Nachmittag gab es dann ein besonderes Highlight, und zwar eine von zwei Schülerinnen hervorragend vorbereitete Käseverkostung. Wir haben so viele verschiedene Käsesorten verkostet, dass wir abends in den Gastfamilien nicht mehr viel essen konnten.

Am nächsten Tag nach dem Kurs, machten wir uns auf den Weg nach Paris. Die Fahrt dauerte ca. 6 Stunden. Einige von uns sind während der Fahrt sogar eingeschlafen, die Woche war bis dahin schon ziemlich ereignisreich und die vielen neuen Eindrücke machten auch schon ein bisschen müde.

Kaum waren wir in Paris, waren plötzlich wieder alle putzmunter und schon auf dem Weg zu unserem Hotel knipsten wir viele Fotos.

Am Abend machten wir eine Bootsfahrt mit einem „bateau mouche“ auf der Seine. Wir fuhren an vielen berühmten Sehenswürdigkeiten, wie dem Louvre und dem Eiffelturm, vorbei. Danach spazierten wir zur Kirche Sacre Cœur am Hügel Montmatre, wo wir auf Kristinas 18. Geburtstag anstießen.

Am Freitag durften wir die Zeit während des Tages frei einteilen, wir hatten von Frau Prof. Freudenschuß Projekte bekommen, die wir nun erledigen mussten. Es war richtig stressig, wollten wir doch auch noch ein bißchen „faire du shopping“. Sagenhaft, wie viel Geld man in so kurzer Zeit in der Stadt der Liebe und der Mode ausgeben kann.

Zum Abendessen trafen wir die Professorinnen Freudenschuß und Landsteiner-Aigner in einem Restaurant. Wir bestellten viele verschiedene Spezialitäten und kosteten von vielen verschiedenen Tellern. Es war sehr interessant und lustig.

Um 21 Uhr fuhren wir alle gemeinsam bis zur höchsten Plattform auf den Eiffelturm und konnten dann einen schönen Ausblick über ganz Paris genießen. So verbrachten wir unseren letzten Abend zusammen, an einem der wohl französischsten Plätze in ganz Frankreich. Wir feierten unser zweites Geburtstagskind in dieser Woche, Sabrina, genau unter dem Eiffelturm.

Am Samstag, unserem letzten Tag in Frankreich, fuhren ein paar Schülerinnen gemeinsam mit Frau Prof. Freudenschuß in den sehr frühen Morgenstunden zu einem ganz tollen Flohmarkt und fanden günstige Schnäppchen. Zu Mittag wurden wir von einem Bus abgeholt, der uns zum Flughafen Charles de Gaulle brachte.

Insgesamt fanden wir die Reise sehr toll. Wir meinen, dass die Woche in Frankreich ein motivierendes Sprachbad für uns war und die Reise uns die „Angst“ vor den Franzosen genommen hat. Die sind nämlich eh alle ganz lieb!! (Auch wenn sie wirklich kein Englisch sprechen :-))

©Verfasst von den Schülerinnen der 5HKA im November 2009

 
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