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Besuch der Wanderausstellung „Die Kinder von Maison d'Izieu“

Im Rahmen des fächerübergreifenden Unterrichts zum Thema „Kinderschicksal im Zweiten Weltkrieg“ besuchten die SchülerInnen der 1. FEHB, 2. FEH und 3. FEH mit Dipl-Päd. FOL Susanna Lazarus, MMag. Michaela Burgstaller, Katharina Sutrich und Mag. Karin Gollesch am 17. Februar 2010 die Ausstellung über das Kinderheim Maison d\'Izieu.

Diese Fotoausstellung erinnert an das Schicksal jener Kinder, die in diesem Heim von Mai 1943 bis April 1944 untergebracht waren. Es waren jüdische Kinder, deren Eltern der antisemitischen Verfolgung zum Opfer gefallen waren.

Am Morgen des 6. April 1944 wurden 44 Kinder, sechs davon stammten aus Wien, und ihre 7 Erzieher auf Befehl von Klaus Barbie (Leiter der Lyoner Gestapo) festgenommen und deportiert. Sie wurden erschossen oder in Auschwitz vergast. Nur eine Erwachsene, Léa Feldblum, entkam.

Die ausgestellten Fotos zeigen die Kinder und ihre Erzieher vor ihrer Festnahme, außerdem sind Bilder, die die Kinder während ihres Heimaufenthalts gemalt haben, zu sehen. Demgegenüber stehen die Fakten ihrer Deportation und Ermordung, für die sich Klaus Barbie, der auch als Schlächter von Lyon bekannt war, verantworten musste.

Mag. Karin Gollesch

 
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