Vom Ostermarkt auf der Freyung über die Herrengasse in die Schatzkammer und zur Albertina
Spaziergang durch Wien
Als für die 2HWK und die 2FKA am 14. April ein Stadtspaziergang durch Wien auf dem Stundenplan stand, hieß es sich warm anzuziehen, denn das Wetter sorgte für nasse Schuhe und machte den Stadtbummel kalt und ungemütlich. Die Stadtbesichtigung, von einem offiziellen Wien Guide durchgeführt, sollte als Inspiration für uns dienen, da wir selber Wienführungen für die ersten Klassen unserer Schule vorbereiten sollen.
Wir trafen uns bei der Freyung und bewunderten erstmal die tausenden bunt bemalten Ostereier am Ostermarkt. Nach der Besichtigung des Palais Daun-Kinsky ging es in die Herrengasse, in der bis vor noch nicht allzu langer Zeit die niederösterreichische Landesregierung ihren Sitz hatte. Die Führerin erklärte die Geschichte des Palais Kinsky, der ehemaligen Wiener Börse. In der Minoritenkirche konnten wir das berühmte Mosaik des letzten Abendmals nach Leonardo Da Vinci bestaunen. Unsere Führerin Gerti führte uns weiter zum politischen Machtzentrum Österreichs: dem Ballhausplatz. Hier befinden sich die Bundespräsidentschaftskanzlei, das Innenministerium und das Bundeskanzleramt. Danach spazierte die Gruppe in die Hofburg. Da den Schülern ziemlich kalt war und die Hofburg auch von innen Einiges zu bieten hat, beschloss man, die Führung dort fort zu setzen. Es ging in den ältesten Teil der Hofburg und zwar in die bedeutendste Schatzkammer der Welt. Gerti kannte sich auch hier blendend aus und klärte die Schüler über Kronen, Kaiserkleidung und alte Reliquien auf.
Danach machte sich die Gruppe auf den Weg zur Albertina, wobei sie an einem interessanten Gebäude vorbei kam, einem Horror-Haus, in dem die sogenannte Blutgräfin Elisabeth Báthory gelebt hat, welche Mädchen in ihrem Haus zu Tode gequält hat. Eine sehr schaurige Geschichte!
Am Albertinaplatz erklärte Gerti die Geschichte des Museums und verabschiedete sich an dieser Stelle von uns und unserer Professorin bz. unserem Professor, die uns begleiteten, Frau Prof. Schmahel und Herrn Prof. Dorner.
Alles in allem war es trotz der Kälte eine sehr interessante und witzig gestaltete Stadtführung!
Katharina Hallama, 2HWK
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