Sonnenfinsternis

Am Freitag, den 20. März, wollten auch wir, die SchülerInnen und LehrerInnen der Expositur, uns das Himmelsspektakel „partielle Sonnenfinsternis“ nicht entgehen lassen.

In der 3. Unterrichtsstunde bemerkten wir schon während des Unterrichts, dass das Licht immer diffuser wurde. Der Mond schob sich langsam von rechts vor die Sonne. Das fiel besonders auf, da an diesem Tag strahlender Sonnenschein war.

Kurz vor dem Höhepunkt, um 10:45 Uhr, machten wir uns auf den Weg auf das Schuldach. Dort wurden zwei Spezialbrillen von einem zum anderen weitergereicht. Mit großer Faszination betrachteten wir das Schauspiel.

Die Physik durfte da natürlich auch nicht fehlen. Und so hörten die SchülerInnen, dass es zu diesem Phänomen immer dann kommt, wenn die Mondbahn die Ebene von Erde und Sonne schneidet und der Mond dabei genau zwischen Erde und Sonne steht. Das kann natürlich nur bei Neumond stattfinden.

Um das Geschehen auch ohne Brille sichtbar zu machen, bauten wir schließlich noch rasch aus einer Klopapierrolle, zwei Blatt Papier und einem Kulli (für das Loch) eine Camera obscura. Direkt in die Sonne gehalten entstand so auf dem hinteren Blatt ein Bild der auf dem Kopf stehenden teilweisen Sonnenfinsternis.

Nach einer Viertelstunde machten wir uns, um eine tolle Erfahrung reicher, wieder auf den Weg ins Klassenzimmer, froh dieses Himmelsspektakel mit eigenen Augen gesehen zu haben, denn die nächste Möglichkeit eine partielle Sonnenfinsternis mitzuerleben, ergibt sich erst wieder am 10. Juni 2021. Die nächste in Österreich sichtbare totale Sonnenfinsternis geht gar erst am 3. September 2081 über die Bühne.

Bildquelle zum Bild von der Lochkamera: http://de.wikipedia.org/wiki/Camera_obscura#/media/File:Lochkamera_prinzip.jpg

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